Rum Tasting

19.10.2015

Wir sind voller Tatendrang: Natürlich werden wir das gestrige Frühstück wieder übertreffen und danach kümmern wir uns ums Tauchen. Danach ist ein Ausflug mit Norman zur Foursquare Rum Factory geplant mit anschließendem Gechille am Strand. klingt doch nach nem verdammten Plan! Aber jetzt mal eins nach dem anderen.

Big ship Big ship

Church at Foursquare Rum Factory Church at Foursquare Rum Factory

Foursquare Rum Factory Foursquare Rum Factory

Well, yes Well, yes

Nach dem Frühstück geht es zur Tauchschule südlich von Georgetown, die uns von einem Freund empfohlen wurde, der hier längere Zeit verbracht hat und den Leiter der Tauchschule ganz gut kennt. Natürlich hoffen wir, auch einen kleinen Rabatt zu bekommen. Also los geht’s… Dort angekommen stellen wir fest, dass der Chef gar nicht da ist. Macht nichts, über den endgültigen Preis wird erst  am Tauchtag gesprochen. So melden wir uns mal für die beiden ersten Tauchgänge an und gehen dann noch an den Strand. Nach einer kurzen Abkühlung geht es dann zurück nach Hause, wo wir Norman abholen, um zur Fabrikbesichtigung und dem Rum-Tasting zu gehen.

Rum Factory Rum Factory

Window view Window view

Destillation Destillation

Foursquare Rum Factory Foursquare Rum Factory

Wir fahren in den zentralen Süden über kleine Straßen und durch kleine Orte. Nett hier eigentlich! An einer Baustelle vorbei (hier ist gerade eine Betonpumpe am Werk), müssten wir eigentlich gleich da sein und tatsächlich, kommen wir bei Foursquare an. Anders als bei Mount Gay ist das Gelände sehr großzügig. Es gibt mehrere größere Gebäude und kein Häuschen bei dem man Eintritt bezahlen müsste. Einfach Auto abstellen und drauf los besichtigen. Das gefällt uns! Und es gibt tatsächlich viel zu sehen. Wir sind auch die einzigen Besucher, es scheint fast, als ob wir die einzigen Personen hier wären. Die Gebäude sind schön hergerichtet und viele sind zur Besichtigung offen. Es gibt auch ausreichend Schautafeln, die erklären, was man sieht. Außerdem gibt es noch ein kleines „Heimatmuseum“, in dem Gegenstände aus alten Zeiten gesammelt wurden und thematisch passend das Alltagsleben zeigen.

Signs Signs

Kettles Kettles

Barrels Barrels

Barrels Barrels

So muss eine Besichtigung sein: Man kann sich frei und ohne Zeitdruck auf dem gesamten Gelände bewegen und alles anschauen. Die Fabrik ist in Betrieb – natürlich sehr entspannt – und man fühlt sich somit nicht wie im Museum. Die Gebäude sind alt und strahlen dadurch einen gewissen Charme aus. Nachdem wir das umliegende Gelände besichtigt haben, wenden wir und nun dem Herzstück zu: der Destillerie. Gleich nach dem Betreten der Hallen werden wir vom süßlich- alkoholischen Duft betäubt. Am Eingang stehen noch ein paar Schautafeln, die die Herstellung von Rum erklären, dahinter stehen die Bottiche mit der Melasse. Zu unserer Überraschung wird hier auch Wasser abgefüllt. Diese Produktion scheint sehr neu zu sein, die Abfüllstation sieht sehr modern aus.

Heritage house Heritage house

Cool down Cool down

Foursquare Rum Factory Foursquare Rum Factory

Chimney Chimney

Insgesamt ist es eine sehr große Anlage. Wir lernen auch, dass hier viele Rumsorten hergestellt werden. Unter einer dicken Backsteinmauer hindurch kommen wir zur Brennerei. Auch diese ist ziemlich groß und recht modern. Der Brennvorgang wird auch anschaulich erklärt. Wieder auf der anderen Seite kühlt das Destillat ab und die begehrte Flüssigkeit tropft herunter. Gleich dahinter ist das große Lager mit Unmengen von Holz- und Stahlfässern. ich schaue mich nach einen Wagen um, damit ich so ein Fass zum Auto befördert bekomme. Die anderen können ja ruhig hier bleiben… Hinten im Hof werde ich fündig: hier steht ein kleiner Zug auf Rädern, der praktischerweise schon mit Fässern beladen ist. Dummerweise steckt kein Schlüssel und hier laufen dann doch auch ein paar Angestellte herum. Ich begrabe also erst mal meinen Plan.

Cooling Cooling

Drops Drops

Foursquare Rum Factory Foursquare Rum Factory

Rum tasting Rum tasting

Am anderen Ausgang ist das Gestell zum Abkühlen des Wassers. Nun ja, auf 30 Grad bekommt man es wohl herunter gekühlt. daneben ist dann das Verwaltungsgebäude mit unserem nächsten Ziel, der Bar! Wir haben bisher noch keinen weiteren Touristen gesehen, nur jetzt an der Bar sitzt ein Pärchen, das offensichtlich gerade mit einer Rumprobe fertig wird. Im gleichen Raum steht auch ein Regal mit mehreren Rumsorten, aha der Shop. Alles wunderbar improvisiert hier, wir sind begeistert. Wir müssen noch warten, kündigen aber schon mal an, dass wir auch gerne eine Probe machen würden. Gegen den Durst gibt es erst einmal ein Wasser. Hin und wieder kommen ein paar Arbeiter vorbei, um sich ihre Rationen abzuholen. Sie werden mit Essen, Wasser und natürlich Rum kostenlos versorgt.

Crane Beach Crane Beach

Crane Beach Crane Beach

Beach shacks Beach shacks

Viewpoint Viewpoint

Kurze Zeit später sind wir dann dran. Wir nehmen die große Rumprobe (ist ja klar!) für 20 Dollar und staunen nicht schlecht, wie die Barkeeperin eine Armada von Flaschen bei uns aufbaut. Forsquare produziert eben sehr viele Marken. Natürlich wird von gut nach besser beprobt und es gibt ausreichend Wasser dazu. Die Probegläser sind aber immer gut eingeschenkt. Immer wieder veranstaltet die Barkeeperin ein kleines Quiz, bei dem auch immer ein Preis in Form einer Flasche ausgelobt wird und das immer einer von uns gewinnt. es macht ihr und uns sehr viel Spaß und ist auch sehr interessant. Und Foursquare hat wirklich sehr gute Rums. mein Liebling ist Doorley’s. Wir erfahren auch noch ein wenig über das Leben drumherum und dürfen den Rumcocktail ihres Vaters probieren, der auch lecker schmeckt. 16 Rum später sind wir fertig und glücklich. Natürlich kaufen wir auch noch etwas im Shop und ziehen dann zur Erholung an den Strand.

Crane Beach Crane Beach

Crane Beach Crane Beach

Staircase Staircase

Zum Ausruhen geht es jetzt noch an den Crane Beach. Ja, halt ein schöner Strand. Leider bei nicht so schönem Wetter. Aber als Fahrer habe ich es jetzt auch erst mal nötig, ein wenig auszuruhen. Und eigentlich kommt es mir sehr entgegen, dass die Sonne nicht brutzelt. Irgendwann kann ich aber nicht mehr liegen und die Hummeln im Arsch melden sich. So mache ich noch einen kleinen Spaziergang zum Aussichtspunkt am Ende des Strandes. Dieser ist durch einen schmalen in den Fels gehauenen Pfad zu erreichen und bietet einen schönen Blick auf Strand und Meer. Etwas später sind alle wieder wach und fit und wir fahren weiter nach Hause.