Wohnen im Audi-Campingzelt

27. und 28.05.2016

Nach dem sensationell schnellen Aufbau war ich natürlich gespannt, wie es sich im Audi-Zelt lebt. Ich habe mich natürlich gestern noch häuslich eingerichtet und die wirklich vielen Bewunderer bewundert. Das Zelt hat Platz ohne Ende. Im Innenzelt gibt es viele Seitentaschen, in denen Brille, Handy, Taschenlampe und so weiter verstaut erden können. Außerdem war noch mehr als genug Platz für die Reisetasche, den Waschbeutel und ein bisschen Campingchaos. Ich hatte ein 1,60 x 2,00 m Luftbett und war komfortabel untergebracht. Im Vorzelt war genug Platz, um einen Tisch und mindestens vier Stühle zu stellen, was aber nicht nötig war, da wir bestes Wetter hatten. So brachte ich eben Klappbox, Grill und weiteren Krimskrams dort unter.

Zufriedener Camper
Zufriedener Camper

 

Neu und alt
Neu und alt

Im Vorzelt hatte ich Schnüre zum Aufhängen von Handtüchern gespannt. Die reichlich vorhandenen Lüftungsöffnungen sorgten dafür, dass es nicht übermäßig heiß im Zelt wurde. Super ist übrigens das „Schiebedach“, die dreieckige Öffnung am Zeltfirst, da geht viel Hitze raus. Auch die insgesamt drei großen Öffnungen (eine ist eigentlich zum Andocken eine Q-Reihe Audi), sorgen für gute Lüftung und sind auch sehr praktisch konstruiert, so dass der Eingang gut zu öffnen ist. Das Zelt ist außerdem sehr hoch, ich konnte mit meinen 1,90 m Größe wunderbar darin stehen.

Der perfekte Platz
Der perfekte Platz

 

Das Zelt sticht heraus
Das Zelt sticht heraus

Ich war viel beschäftigt, die vielen Leute zu beobachten, die das Zelt bewunderten. Mit einigen unterhielt ich mich auch über die geniale und außergewöhnliche Konstruktion, die immer auf großen Anklang stieß. Das Zelt ist wirklich ein Magnet! Am Campingplatz kommt man ja immer mit Menschen ins Gespräch aber dieses Mal hatten wir auch echte Gäste. Einer, der uns ein Bier abkaufte, ein junges Pärchen, das sein Schlauchboot aufpumpte, die Nachbarn, die den Fisch zum Grillen kühlten und viele mehr, die einfach vorbei kamen. Hingucker hoch 10!

70er und 2000er
70er und 2000er

 

Raumwunder
Raumwunder

Irgendwann musste ich natürlich auch ins Bett. Ich schloss die Lüftungen, da es nachts doch recht kühl war und fühlte mich gleich wohl. Aufgrund der Höhe, kann man sich bequem umziehen und die Reißverschlüsse laufen sehr leicht und ohne Verkanten. Das Kleinzeug findet Platz in den Seitentaschen und man hat viel Platz zum Schlafen, was ich dann auch tat.
Morgens öffnete ich erst mal das „Fenster“ und döste noch vor mich hin und ich war zufrieden und erholt. Besser als jedes 2er Iglu, kein Ungeziefer im Innenzelt, was will man mehr! Wegen des guten Wetters war es nicht nötig, einen Tisch im Zelt aufzubauen, was aber problemlos möglich gewesen wäre.

Weinlager
Weinlager

 

Wäscheleine
Wäscheleine

Abends kamen wir von einer ausgedehnten Weinprobe mit ebenso ausgedehntem Weinkauf zurück und nutzten das Vorzelt als Weinlager. Hier ein Tipp für Weintrinker: Die Ripassos von Corte Rugolin und Agricola Cottini sind sensationell! Ersterer ist der absolute Lieblingswein bei Zweiterem ist die Probe äußerst unterhaltsam. Dies aber nur am Rande… Auf jeden Fall hatten die 16 Kisten im Zelt genug Platz, ohne dass ich mich einschränken musste. Das Zelt entwickelte sich in den vier Tagen sowieso zum Campinglager, es ist definitiv sehr geräumig und gut klimatisiert.

Privatsphäre
Privatsphäre

 

Seitentaschen
Seitentaschen

29.05.2016

Der Abbau

Am Morgen des letzen Tage wurde ich – oh Schreck – von Regentropfen geweckt, die auf das Zelt fielen. Ich hatte eigentlich gehofft, im Trockenen abbauen zu können und auch ein paar Bilder zu machen. Das war mir leider nicht vergönnt, dafür konnte ich das Zelt wenigstens auf Dichtigkeit testen. Dazu gibt es allerdings dann wenig zu sagen, außer dass das Zelt absolut dicht ist. Dadurch dass Boden und Aussenzelt mit einem Reißverschluss verbunden sind und der Boden einige Zentimeter nach oben ragt, läuft kein Wasser ins Innere. Vorne am Vorzelt hört der Boden auf, bildet aber auch eine Barriere, weiterhin ist der Abstand zum Ende des Vorzeltes groß genug, dass kein Wasser am Boden ankommt. Alles in allem eine durchdachte Konstruktion.

Das Schiebedach
Das Schiebedach

 

Lüftung
Lüftung

Es war also 7 Uhr morgens, als der Regen begann. Ich holte erst mal Brötchen und wir frühstückten im Freien unter Schirmen, der Regen war noch nicht sehr stark und ich hoffte, dass er irgendwann aufhörte. Ich packte meine Siebensachen und räumte dann mal alles aus dem Zelt, um auf die ersehnte Regenpause vorbereitet zu sein. Die kam dann auch und ich schüttelte das Wasser ab und trocknete alles so gut wie möglich, bis es wieder anfing zu regnen. Mist! Es wurde auch merklich kühler, so dass ich die Zeit mit Duschen überbrückte.

Alles stabil und mit Abstand
Alles stabil und mit Abstand

 

Stabile Heringe halten das Zelt am Boden
Stabile Heringe halten das Zelt am Boden

Nach einer Weile kam die nächste Regenpause, die ich dann zum endgültigen Abbau nutzte. Noch mal ausgiebig abschütteln und trocknen und dann die Luft raus lassen. Hier zeigte sich der Vorteil der Konstruktion. Das Zelt fiel in Nullkommanichts in sich zusammen, ohne dass Innenzelt oder die Tragekonstruktion auf dem nassen Boden landeten. Etwas abwischen, zusammenlegen und aufrollen und der Fisch war geputzt. Ich (und auch die Mitcamper) war wieder begeistert und das Zelt verstaut. Es passte auch wieder anstandslos in die Tasche.

Noch eine Lüftung
Noch eine Lüftung

 

Hier würde das Auto angedockt werden
Hier würde das Auto angedockt werden

Da ich keine Lust hatte, im Regen rum zu sitzen, machte ich mich gegen 12 Uhr auf den Weg nach Hause, wie wohl alle Urlauber. Nach einen ausgiebigen Stop im Supermarkt, viel Stau auf der Autobahn und einer Flucht vor dem Verkehr über drei Pässe war ich dann auch schon nach 9,5 Stunden Fahrt durch den Regen um 0:30 Uhr zuhause. Dort rollte ich das Zelt noch zum Trocknen aus.

Steht perfekt
Steht perfekt

Tags drauf stellte ich fest, dass bis auf ein paar Pfützen am Aussenzelt das Zelt nicht sehr nass war. Es gab nicht sehr viel zu putzen, außer natürlich dem Boden, der etwas Schlamm abbekommen hatte. Aber das Audi-Campingzelt trocknete perfekt. Nach dem Abwischen wurde es zusammengelegt und wanderte das dritte Mal problemlos in die Tasche.

Wer da nicht schaut...
Wer da nicht schaut…

Fazit

Viel gibt es nicht mehr zu sagen.

Plus:

  • Das Zelt ist genial einfach auf- und abzubauen
  • Es ist absolut regendicht
  • Es perlt super ab und ist schnell trocken
  • Es ist ein wahres Platzwunder
  • Sehr ausreichende Höhe zum aufrecht Stehen
  • Sehr viele praktische Befestigungs- und Ablagemöglichkeiten
  • Mit der Tasche sehr gut und einfach zu transportieren
  • Klasse Lüftung durch die vielen variablen Öffnungen
  • Absoluter Hingucker und Kontaktanbahner
  • Verhältnismäßig kompakt
  • Leicht zu verschieben
  • Stabil und windsicher

Minus:

  • Das Pumpventil muss festgehalten werden

Ich bin begeistert und danke Trnd, dass ich die Gelegenheit hatte, das Audi-Campingzelt ausprobieren zu dürfen, Es war ein richtig großer Spaß!